Dass Rosa Ribas sich für ihr "Heimspiel" die Goethe-Universität Frankfurt ausgesucht hat, ist kein Zufall. Hier hat sie als Lektorin gearbeitet, Studierende unterrichtet, und hier hat ihre Karriere als Kriminalroman-Autorin begonnen.

Für die Veranstaltungsreihe von hr2-kultur kehrte sie jetzt an die Frankfurter Universität zurück, genauer gesagt in den "Eisenhower –Saal" im ehemaligen I.G. Farben-Gebäude, dem heutigen Campus Westend. Der Saal, in dem General Eisenhower 1945 sein Büro hatte, ist für sie Rosa Ribas bekanntes Terrain, denn er gehört zu den Räumen, die das Romanistische Institut für Romanische Sprachen und Literaturen nutzt.

Rosa Ribas (*1963) ist in der Nähe von Barcelona aufgewachsen. Sie hat Hispanistik studiert, promoviert und kam 1991 nach Deutschland, zuerst nach Berlin. 1995 wurde sie Lektorin an der Goethe-Universität in Frankfurt. Hier begann sie auch als Schriftstellerin zu arbeiten, mittelweile hat sie zahlreiche Bücher in Deutsch und Spanisch veröffentlicht. "Kalter Main" (2009) war ihr erster Kriminalroman. Drei weitere spielen ebenfalls in Frankfurt a.M. und wurden im Suhrkamp-Verlag veröffentlicht.

Mit Martin-Maria Schwarz von hr2-kultur spricht mit Rosa Ribas über persönliche und literarische Motive zwischen Barcelona und Frankfurt.  Dabei offenbart sich ein spannendes Stück jüngster spanisch-deutscher Geschichte.

Die Veranstaltungsreihe "Heimspiel im Literaturland Hessen" von hr2-kultur lädt Autorinnen und Autoren an vertraute Orte ein. Sie ist Teil des Netzwerkprojekts "Literaturland Hessen", das vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wird. Kooperationspartner des Abends ist die Goethe-Universität Frankfurt. Sie hören die gekürzte Aufzeichnung vom 4. Dezember aus dem Eisenhower-Raum Saal in der Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend. Es moderiert Martin-Maria Schwarz von hr2-kultur.

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