Kann man Geschichten so erzählen, dass jeder sie versteht? Ist Literatur noch Kunst, wenn sie auf Verständlichkeit statt Raffinesse setzt? Ja, sagen die Autorinnen und Autoren im Schreibprojekt "Literatur in Einfacher Sprache". Gerade in der Einfachheit entdeckten sie den Reiz dieser neuen Kunstform.

Literatur in Einfacher Sprache ist Literatur für Menschen, die Sprachexperimente lieben. Es ist Literatur für Menschen, die die deutsche Sprache lernen. Es ist Literatur für Menschen mit niedrigem Sprachniveau, für Menschen mit Behinderungen oder ganz einfach: für Menschen, die neugierig sind auf gute Autorinnen und Autoren.

Literatur in Einfacher Sprache verzichtet auf komplizierte Wörter und Satzkonstruktionen, sie baut keine Mauern auf, ist deswegen aber nicht weniger reich. An gleich zwei Orten in Hessen wird an neuen Konzepten für eine Literatur gearbeitet, die wirklich inklusiv ist. Für das Literaturhaus Frankfurt und das Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine haben mehrere namhafte Autorinnen und Autoren Geschichten in Einfacher Sprache geschrieben. Julia Schoch und Kristof Magnusson, Verena Boos und Ricarda Junge waren unter den ersten, die ihre Ergebnisse dem Publikum vorgestellt und von ihren Erfahrungen berichtet haben. Niklas Vogel stellt das Experiment vor.

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