Für die Literatur ist Hessen schon immer ein guter Standort – nicht zuletzt wegen der internationalen Frankfurter Buchmesse. Doch immer mehr Autoren zieht es raus aufs Land, und auch viele Institutionen verankern die Literatur im ländlichen Raum.

Mal ist es die Sehnsucht nach Ruhe und Natur, mal die Flucht vor den steigenden Mietpreisen in der Stadt: Es gibt viele gute Gründe, den Ballungszentren den Rücken zu kehren. Auch für die so genannten Kulturschaffenden: Kunst und Literatur gibt es im Literaturland Hessen schließlich überall. Und oft sind die Möglichkeiten der Mitbestimmung auf dem Land sogar größer. Allerdings auch die Gefahr der Selbstausbeutung. Ohne Ehrenamt geht es im Kulturbetrieb nicht, schon gar nicht in den strukturschwachen Gegenden, wo selbst den etablierten Institutionen das Geld fehlt. Das Land Hessen hat erkannt, dass es mit seinen Initiativen für den ländlichen Raum auch die Kultur fördern muss. Das Modellprojekt "Kulturkoffer" und andere Förderinitiativen wollen die Teilhabe an Literatur, Kunst und Kultur stärken.

hr2-kultur hat mit dem Netzwerkprojekt "Literaturland Hessen" schon seit vielen Jahren auch die ländlichen Regionen Hessens im Blick. In der "Kulturszene Hessen" sprechen wir jetzt mit Autorinnen und Autoren und mit Vertretern von Literaturinstitutionen im ländlichen Raum. Wir zeigen, was das Literaturland Hessen abseits der Städte zu bieten hat und was es braucht, damit neue Ideen Wurzeln schlagen können.

Wir haben Sie neugierig gemacht? Mehr Informationen zu unserem neuen Projekt Raus auf Land!

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