Noch nie stand Europa so unter Beschuss wie jetzt. In fast allen europäischen Ländern formieren sich Parteien, die die Rückkehr zum Nationalstaat fordern; in manchen Fällen hat das bereits zu konkreten Schritten geführt. Die Kräfte des Zusammenhalts scheinen demgegenüber am Schwinden. Vor diesem Hintergrund stellen die Frankfurter Römerberggespräche diesmal die Frage: Hat das europäische Projekt noch eine Zukunft?

Seit 1973 bieten die Römerberggespräche ein regelmäßiges Forum für Debatten über die brennenden gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Fragen. Sie dienen dem Ziel, die Zivilgesellschaft und ihre Diskussionsbereitschaft zu stärken. Dazu bringen sie Expertinnen und Experten, Wissenschaftlerinnen und Künstler zusammen, um ihre Thesen und Forschungsergebnisse öffentlich zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Seit 2004 findet zusätzlich eine zweite, halbtägige Debatte unter dem Stichwort "Intervention" statt.

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EU-Fahnen und britische Fahnen vor dem Parlamentsgebäude in London.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Römerberggepräche: Last Exit nach dem Brexit

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Zwei Wochen vor der Europawahl möchten die Römerberggespräche diesmal in der "Europastadt Frankfurt" wissen, ob Europa angesichts der vielfach artikulierten Enttäuschungen und dem grassierenden Hass auf "Brüssel" noch zu retten ist. Und wenn ja, wie müssten die notwendigen Schritte einer solchen Rettung aussehen? Und was dürfen wir uns erhoffen?

Die Römerberggespräche werden finanziell von der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen getragen. Die Veranstaltung findet am 11. Mai im Schauspiel Frankfurt statt, Alf Mentzer moderiert. In der Kulturszene senden wir einen gekürzten Mitschnitt.

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