Skulpturenpark Mörfelden

Zehn Künstler und Künstlerinnen verschiedener Generationen präsentieren in der Parkanlage am Bürgerhaus Mörfelden Installation und Skulptur. Sie zeigen Arbeiten aus Materialien wie Beton, Kunststofffolie, Stein oder Stahl.

Der wesentliche Unterschied zu anderen Freilicht-Ausstellungen im Rhein-Main-Gebiet ist, dass es keine große Institution ist, die diese Ausstellung ins Leben gerufen hat, keine Galerie oder Stiftung – sondern die Ausstellung ist aus bürgerschaftlichem Engagement gewachsen, und das schon seit 1998. Jedes Jahr wird dort zeitgenössische Kunst gezeigt.

Inhalt

Dieses Jahr werden zehn Künstlerinnen und Künstler gezeigt, im Alter zwischen 27 und 73 Jahren. Insgesamt sind die Arbeiten sehr abwechslungsreich. Etablierte und junge Künstler kommen hier zusammen. Die beiden Jüngsten sind noch im Studium: Felicithas Arndt von der Hochschule für Gestaltung Offenbach, sie macht Arbeiten aus Keramik, die an Wespennestern in Bäumen erinnern und Stefan Pinl von der Kunstakademie Karlsruhe mit einer schwebenden Treppe aus Beton, die aus dem Nichts in das Nichts führt.

Die beiden werden dann gemeinsam mit Edgar Diehl gezeigt – einem Vertreter der konkreten Kunst – der auch international etabliert ist. Präsentiert wird er mit seiner große Stele aus Lochblechen. Die erzeugen visuelle Interferenzen und sehr spannende Effekte.

Fazit

Die Skulpturen sind gut gesetzt und es gibt viel zu entdecken. Alle Skulpturen haben ihren eigenen Raum und stören sich nicht gegenseitig.

Sendung: hr2-kultur, Kulturcafé, 29.7.2019, 7:30 Uhr

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