Christian Kracht
Christian Kracht bei der Verleihung des Wilhem-Raabe-Literaturpreises (2012) Bild © picture-alliance/dpa

Als eigenwillig, zurückhaltend bis sperrig gilt der Schweizer Schriftsteller Christian Kracht. In Frankfurt übernimmt er nun zum ersten Mal eine Poetikdozentur und hat seine drei Vorträge mit dem Titel "Emigration" überschrieben. Was steckt dahinter?

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Deutschland kann ich nicht ertragen, allenfalls aus der Ferne." Christian Kracht

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"Faserland" war sein erstes Buch, erschien 1995 und war gleich ein großer Erfolg. Nach diesem Reiseroman folgte sechs Jahre später "1979", eine Geschichte, die in Iran spielt und 2008 "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten". In diesem, in der Schweiz spielenden Text, erfindet Kracht literarisch den Verlauf der Weltgeschichte seit dem 1. Weltkrieg neu. Großen Folg hatte er auch mit "Imperium", seiner Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte. In Christian Krachts Poetikvorlesung soll es um die Entstehungsgrundlagen, die Einflüsse und die Fluchtpunkte seiner literarischen Arbeit gehen. So weit, so üblich. Wie sich Christian Kracht in Frankfurt am ersten Abend präsentierte und was der erfolgreiche Schweizer Literat eigentlich genau mit "Emigration" meint, berichtet Marios Scalla.

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 16.5.2018, 07:45 Uhr

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