Frau mit Virtual Reaity Brille
Alles nur virtuell? Die Realität ist echt! Bild © B3 Biennale

Die Auseinandersetzung mit dem, was wir begehren, ist weit gefasst auf dieser B3-Biennale – und zeigt die große Bandbreite der aktuellen Videokunst. Das reicht von dokumentarischen über Spielfilm-artige bis zu rein digital erstellten Filmen.

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B3 - Biennale des bewegten Bildes

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Rund 70 Künstler zeigen in der B3-Ausstellung in der Junghofstraße ihre Videoarbeiten. " Tanja Küchle über die B3-Biennale

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Fast fünf Stunden am Tag verbringen wir Menschen weltweit mit bewegten Bildern. Allein auf Youtube werden täglich mehr als eine Milliarde Stunden Videos angesehen. Diese bewegten Bilder haben ziemlich viel Macht über uns: Ob glänzende Golduhr, vollere Lippen oder endlich die Liebe des Lebens treffen – das, was wir begehren, wird von dem, was wir vor Augen haben, mitgeprägt. Den Zusammenhang von Begehren und Bewegtbild  in all seinen Facetten zeigt die B3-Biennale des bewegten Bildes.

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Igor Simic B3 Biennale

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Irritierendes Kunstvideo wie ein Werbespot" - Jan Tussing über den Künstler Igor Simic auf der B3

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Rund 70 Künstler zeigen in der B3-Ausstellung in der Junghofstraße ihre Videoarbeiten. 16 Arbeiten sind erstmals überhaupt zu sehen. Auch viele renommierte Künstler und Künstlerinnen nehmen teil. – Candice Breitz zum Beispiel, die auch den südafrikanischen Länderpavillon auf der Biennale in Venedig dieses Jahr bespielt hat: Ihre Video-Arbeit erzählt von südafrikanischen Sexarbeitern und Sexarbeiterinnen, die sich  in einer Initiative für ihre Rechte einsetzen.

Zitat
„Unsere Realität ist zu einer großen Theaterbühne geworden. Wir schwelgen in einer Promi-Kultur, die immer wieder neue Mythen erfinden muss, damit wir dran bleiben. Mein Begehren als Künstler ist, den Menschen mit meiner Arbeit die Augen zu öffnen, für eine bessere Welt – auch wenn das ziemlich utopisch ist.“ Zitat von Videokünstler Federico Solmi
Zitat Ende

Längst nicht alle Videoarbeiten der B3-Biennale des bewegten Bildes lassen sich so augenscheinlich unter dem diesjährigen Motto "Begehren" verstehen. Etwa das riesige, bunte Spektakel, das zum Auftakt der Biennale auf die gesamte Fassade der Städtischen Bühnen am Willy-Brandt-Platz projiziert wird. Die Auseinandersetzung mit dem, was wir begehren, ist weit gefasst auf dieser B3-Biennale – und zeigt die große Bandbreite der aktuellen Videokunst. Das reicht von dokumentarischen über Spielfilm-artige bis zu rein digital erstellten Filmen.

Weitere Informationen

Die B3 Biennale des bewegten Bildes in Frankfurt

An verschiedenen Plätzen und in diversen Kinos bis 3.12.
Leitausstellung im ehemaligen Deutsche-Bank-Gebäude in der Junghofstraße 5-9 bis 20.12.

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Die diesjährige B3-Biennale des bewegten Bildes bietet viele anregende Perspektiven auf dieses komplexe menschliche Gefühl namens "Begehren". Und ist mehr als nur einen begehrlichen Blick wert.

Vorgestellt von Tanja Küchle

Sendung: hr2-Kulturcafé, 28.11.2017, 16:30 Uhr

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