Oberhessisches Museum Leib’sches Haus und Wallenfels’sches Haus

Von Fayencen und Münzen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, über Malerei des 19. Jahrhunderts bis hin zu Arbeiten der Künstlergruppe Zen 49 und Quadriga: Im Oberhessischen Museum befindet sich die Kunstsammlung Gießens.

Die kunsthandwerkliche Abteilung mit ihren Fayencen, Münzen und Glasarbeiten stellt Arbeiten des 14. bis 16. Jahrhunderts vor. In der Gemäldegalerie liegt der Fokus auf der Malerei des 19. Jahrhunderts. Diese wird unter anderem durch die hessischen Künstler Carl Engel, Wilhelm Thielmann, Carl Buntzer oder Richard Hoelscher und Karl Lenz porträtiert.

Auch der Jugendstil, die Künstlergruppe ZEN 49 sowie die Gruppe Quadriga sind in der Sammlung vertreten. Neben Melchior Lechter und Hanns Pellar zählen zudem zwei Expressionisten, Hein Heckroth und Carl Gunschmann und zu den Ausgestellten. Die jüngsten Malereien werden von Heinz Mack, zugehörig zur Künstlergruppe ZERO und Friedemann Hahn gestellt.

Die als Sonderausstellung eingerichtete Schau "Kunst und Leben" erforscht die Kulturgeschichte der Universitätsstadt Gießen und widmet sich dem Mäzen Gustav Bock. Seine eigenwillige und hochkarätige Sammlung zeigt alle erhaltenen Werke in einer Gesamtschau. Ansprechend und modern soll die Ausstellung als Vorbild zur Um- und Neugestaltung des Oberhessischen Museums dienen.

Oberhessisches Museum
Leib'sches und Wallenfels'sches Haus
Kirchenplatz
35390 Gießen
Tel. 0641 / 3062477

Öffnungszeiten: Di-So 10-16 Uhr

Das Oberhessische Museum erstreckt sich auf drei verschiedene Standorte in der Gießener Innenstadt, die ihrerseits Exponate zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten beherbergen.
Eintritt frei

Mehr Informationen unter https://www.giessen.de/Oberhessisches_Museum/

Sendung: hr2-kultur, Kulturcafé, 25.2.2019

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