Klaus Klemp-Platzhalter
Frankfurter Küche: Im Heidenfeld, Siedlung Römerstadt Bild © Laura J Gerlach

In diesem Jahr wird das 100. Jubiläum des legendären Bauhauses gefeiert, der Kunstschule, die 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet wurde. Im Museum für Angewandte Kunst hat die Ausstellung „Moderne am Main 1919-1933“ eröffnet. Sie zeigt, dass Frankfurt in der Weimarer Republik eine kulturelle Hochburg war.

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Das Bauhaus war die Schule der Moderne, so sagen die Ausstellungsmacher. Frankfurt war die Werkstatt der Moderne. Denn hier wurde nicht nur experimentiert und neu gestaltet. In Frankfurt wurde die Moderne in der Stadt umgesetzt und von der Kommunalpolitik  finanziert. Und man staunt, was damals alles entstanden ist.

Viele kennen die modernen Siedlungsbauten und die Frankfurter Küche. Die Ausstellung aber zeigt viel mehr, damals wurde quasi die ganze Stadt modern, alles von der Musik, über die Möbel, Plakate bis zur Gestaltung der Parkbänke und Friedhöfe.

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Moderne am Main

Ausstellung bis zum 14. April 2019

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

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Moderne am Main"

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Gut vernetzt

Ludwig Landmann wurde 1924 Oberbürgermeister in Frankfurt. Sein Ziel war es Frankfurt zur modernen Großstadt zu machen. Und der erste Schritt war die Wiederbelebung der Frankfurter Messe 1919, als Wirtschaftsfaktor, aber auch als Ort der Kultur. Damit beginnt die Ausstellung.

Die städtischen Ämter, die Kunstschule und die Messe arbeiteten intensiv zusammen. Aber auch viele Unternehmen und Handwerker haben sich vom Geist der Moderne anstecken lassen. In der Ausstellung wird das Netzwerk der 350 Akteure damals in Frankfurt gezeigt. Durch die Datenbrille kann man sich - in virtueller Realität - das Netzwerk angucken.

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