Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt 2019
Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt 2019 Bild © Schauspiel Frankfurt / Birgit Hupfeld

Ibsens Dramaklassiker über einen Bauernsohn, der aus einer kindlichen Kränkung heraus seiner Realität zu entfliehen versucht, indem er sich in einem Mix aus Lügengebäuden und Großmann-Phantasien seine Karriere bahnt, was ihm nicht gut bekommen wird. Das Schauspiel Frankfurt bietet seit dem Wochenende eine Neuinszenierung von Andreas Kriegenburg.

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Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt 2019

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Wir sehen die Mühsal, die jemand braucht, um sich selbst zu finden."

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hr2-Kritikerin Natascha Pflaumbaum haben die fünf Stunden keine Sekunde lang gelangweilt. Im Gegenteil: Komplett erfasst. Kriegenburg leuchtet den Text klug aus, interpretiert ihn poetisch. Peer Gynt ist hier mehr als der hohle, wiederwärtige Narziss. In Frankfurt sucht er nach sich selbst, entblättert sich buchstäblich am Ende.

Manische Selbstbespiegelung

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Peer Gynt treibt es doller und doller - aber man sollte nicht denken, dass es heute solche Menschen nicht auch gäbe: Im Kapitalismus existieren ja durchaus Leute, die denken, sie müssten sich ständig selbst optimieren und immer noch eins draufsetzen - das ist genau die Geschichte, die hier gezeigt wird. Kriegenburg zeigt die mühselige Anstrengung des Peer Gynt, sich selbst zu finden: Max Simonischek, der ihn spielt, ist ein Berserker. Eine phantasische, kluge, aktuelle und mitreissende Inszenierung!

Weitere Informationen

Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt

Mit Max Simonischek (Peer Gynt), Katharina Linder (Aase, seine Mutter), Sarah Grunert (Solveig u.a.), Paula Hans (Krankenschwester u.a.) u.v.m.

Regie: Andreas Kriegenburg
Bühne: Harald B. Thor
Kostüme: Andrea Schraad
Dramaturgie: Volker Bürger

Weitere Termine:
23., 24.5,
3., 5., 6., 13., 21., 23., 24., 26.6. 2019

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Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 20.5.2019, 7:30 Uhr

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