Das Museum Wiesbaden zeigt in einer großen Retrospektive den baskischen Bildhauer Eduardo Chillida. Bekannt geworden ist der "Architekt der Leere" durch seine monumentale Außenskulpturen.

Nehmen wir eines seiner Hauptwerke: die Windkämme bei San Sebastián. Die sind einander auf verschiedenen Felsen gegenübergesetzt. Ihre Poesie entfalten sie nur in dieser Umgebung, im Zusammenspiel mit der Felsenküste, mit dem Wind und dem wogenden Atlantik. Sämtliche Außenskulpturen sind von Chillida genau für ihren Ort gemacht worden.

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In Wiesbaden versucht man nicht die echte Situation nachzuahmen oder mit Videos erfahrbar zu machen. Hier hat man sich stattdessen darauf konzentriert, das Repertoire von Chillida, die Formensprache zu zeigen, sehr sachlich und reduziert. Und das funktioniert meistens. Man versteht sofort wie Chillida seinen Kampf gegen die Schwerkraft geführt hat: Selbst in den tonnenschweren Skulpturen hat er es auf faszinierende Weise geschafft, die Gravitation durch eine bestimmte Formgebung quasi aufzuheben.

Fazit

Es ist ein guter Einstieg und ein guter Überblick. Gerade, weil diese Aussellung auf jegliche Art von Wandtexte verzichtet, ermöglicht sie einem so eine erfrischend unverstellte und direkte Begegnung mit den Arbeiten von Eduardo Chillida.

Weitere Informationen

Eduardo Chillida. Architekt der Leere

Ausstellung vom 16.11. bis 10.3.2019

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden

Mehr Informationen unter https://museum-wiesbaden.de

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hr2-Kulturfrühstück, 16.11.18, 07:54 Uhr

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