Arolser Barockfestspiele
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Winterstürme, Frühlingslüfte, Nachtigallengesang: Die traditionsreichen Arolser Barockfestspiele lassen in ihrer 33. Ausgabe die Natur machtvoll zu Wort kommen.

Unter dem Motto "Fenomeni" hat Intendantin Dorothee Oberlinger ein funkelndes Programm mit bekannten und unbekannten Musiken und großartigen Interpreten zusammengestellt. Mit Shakespeare und Szenerien u. a. aus seiner "Fairy Queen" und dem "Sturm" eröffnet die Akademie für Alte Musik Berlin die Festspiele am 30. Mai. Zusammen mit Starsopranistin Anna Prohaska gibt es ein englisches Programm mit Songs, Rezitationen und Musiken von Henry Purcell, John Blow und John Dowland rund um Shakespeare zu erleben. Die vier internationalen Musiker des jungen Ensembles Prisma werden am 31. Mai in einer Matinee über "Auroras Jahreszeiten" frühbarocke Werke präsentieren. Barock und Jazz treffen im Programm "Flow" von Lautenist Axel Wolf und Klarinettist und Saxophonist Hugo Siegmeth in der Schlosskapelle am Donnerstagnachmittag zusammen – dann stehen sich u. a. Miles Davis und Claudio Monteverdi gegenüber. Sie entdecken in der Improvisation das Phänomen der Zeitlosigkeit mit Kairos, dem Gott des Augenblicks – und damit die absolute Freiheit im Umgang mit dem Material.

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Arolser Barockfestspiele

Bad Arolsen
30. Mai bis 3. Juni

www.bad-arolsen.de

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Der Fronleichnamabend wartet mit einem weiteren Höhepunkt auf, wenn das Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft und das Ensemble "La Divina Armonia" unter der Leitung des italienischen Organisten und Dirigenten Lorenzo Ghielmi ein anderes Phänomen erkunden: Dann wird es um die Evolution vom Barock zum galanten Stil gehen, wie sie in Deutschland durch die Bach-Dynastie und in Italien durch Baldassare Galuppi verkörpert wird, der dem "Roten Priester" Vivaldi nachfolgte. Am Freitag, 1. Juni ist die amtierende Königin der Gambe Hille Perl mit ihrer offiziellen Thronfolgerin Marthe Perl im Steinernen Saal des Residenzschlosses mit einem Programm rund um die Kraft der vier Elemente "Feuer, Wasser, Luft und Erde" zu Gast. Am Samstag, 2. Juni werden die Barock-Festspiele von dem jungen Schweizer Ensemble "Les Passions de l ́Ame" beschlossen, wenn sie mit Dorothee Oberlinger Naturphänomene und Geistererscheinungen in "Fenomeni" z. B. durch Vivaldis Konzerte "La Tempesta di Mare" oder "La Notte" und eine niederländische Nachtigall programmatisch beschwören.

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