Lee Krasner, Combat, 1965

Die Ausstellung erzählt die Geschichte einer der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Eine Pionierin des abstrakten Expressionismus ist nach mehr als 50 Jahren in einer großen Retrospektive wieder in Europa zu sehen: Lee Krasner. Die Ausstellung der Schirn erzählt die Geschichte einer der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Präsentiert wird das Gesamtwerk der US-Amerikanerin, darunter Selbstporträts, Aktdarstellungen in Kohle, die streng geometrischen Little Images oder wegweisende Gemälde der Prophecy-Reihe, experimentelle Hauptwerke der Umber- und Primary-Serie und späte Collagen.

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Lee Krasner

Schirn Frankfurt
11. Oktober bis 12. Januar

www.schirn.de

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Lee Krasner war Mitglied der American Abstract Artists und pflegte Freundschaften zu Ray Eames, Willem de Kooning und Franz Kline. Lange Zeit stand sie als Künstlerin im Schatten ihres Ehemanns Jackson Pollock. Nach dessen frühem Tod bei einem Autounfall 1956 entschied sie sich, Pollocks Atelier zu nutzen, und leitete damit eine neue Phase ihrer künstlerischen Karriere ein. Erstmals konnte sie auf monumentalen, nicht aufgezogenen Leinwänden arbeiten. Es entstanden einige ihrer bedeutendsten Arbeiten, u. a. "The Guardian", "Happy Lady", "Combat" oder "Siren". Anders als andere Künstlerinnen und Künstler ihrer Zeit, die ebenfalls ungegenständlich malten, entwickelte Krasner nie einen "signature style", sondern reflektierte ihre Praxis mit dem Anspruch, ihre Bildsprache stets neu zu erfinden.

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