Christoph Eschenbach
Christoph Eschenbach Bild © Eric Brissaud

Ein Festival im Zeichen von Ligetis "Atmosphères"

Musik, die nicht den Gesetzen der Schwerkraft zu gehorchen scheint. Klänge, die den Hörer mitnehmen, einen gewaltigen Sog entfalten und in ihren Bann ziehen. Kaum ein Orchesterwerk überwältigt seine Hörer derart und belässt sie zugleich so im Unklaren über seine Machart wie György Ligetis 1961 komponiertes, knapp zehnminütiges "Atmosphères". Nicht nur Stanley Kubrick, dessen Filmklassiker "2001: A Space Odyssey" von 1968 ein gutes Stück seiner Wirkung aus der Verwendung von Ligetis Musik bezieht, erkannte die Suggestivkraft dieser Klänge, ihr Moment des Unerklärlichen, Fantastischen, Visionären.

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Musikfest "Atmosphères"

Alte Oper, Frankfurt
15. bis 30. September

www.alteoper.de

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Das Musikfest 2018 nimmt sich diesen Klassiker der Moderne vor und lädt das Publikum zur sinnlichen Hörerfahrung ebenso ein wie zum analytischen Blick: Worauf basiert die besondere Wirkung, in welchem kompositorischen Umfeld konnte "Atmosphères" entstehen, wogegen grenzte Ligeti sich ab, welche musikalischen Ideen verfolgte er in seinem Stück und welche Werke, auch aus älteren Epochen, funktionieren ähnlich?

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