Anselm Feuerbach: Hafis vor der Schenke, 1852
Anselm Feuerbach: Hafis vor der Schenke, 1852. Der "West-östliche Divan" wurde durch die Werke des persischen Dichters Hafis inspiriert. Bild © gemeinfrei

1819 erschien erstmals Goethes "West-östlicher Divan" – und machte Epoche. Das weitaus größte Gedichtensemble in Goethes Gesamtwerk wirkt bis heute, indem es den kulturenübergreifenden Dialog poetisch verwirklicht.

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200 Jahre Goethes West-östlicher Divan

Goethe-Haus Frankfurt
21. August bis 23. Oktober

www.goethehaus-frankfurt.de

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Die Ausstellung macht den Besuchern erfahrbar, wie die Divan-Gedichte – die "poetischen Perlen" – entstanden sind, wie Goethe sie aus dem "ungeheuren Stoff" des Orients formte und darin sein "eignes Poetisches verwebte" – ein westliches. An 14 Gedicht-Beispielen wird gezeigt, wie er für die Literatur und Kultur Persiens und Arabiens entflammte, mit dem persischen Dichter Hafis in poetischen Wettstreit trat und intensive Orient-Studien betrieb. Materialien aus dem Nachlass und die Zeugnisse von Goethes Liebe zur mitdichtenden Marianne von Willemer bieten uns die Möglichkeit, die überaus spannende Entstehung der Gedichte nachzuvollziehen. Einander spiegelnd entwerfen die Gedichte des "West-östlichen Divans" ein ost-westliches, west-östliches Oszillieren, das Sprachen, Literaturen, Kulturen miteinander in Dialog bringt. Darin ist der "West-östliche Divan" aktueller denn je.

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