Henri Rousseau, Le lion
Henri Rousseau, Le lion, ayant faim, se jette sur l'antilope, 1898 – 1905, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler Bild © Robert Bayer, Basel

Die Schirn widmet sich der Faszination des Phänomens "Wildnis" in der Kunst - von 1900 bis zur Gegenwart.

Die Wildnis kehrt zurück in die Kunst! Und das in Zeiten, in denen die weißen Flecken auf den Landkarten weitgehend verschwunden sind und ein unberührter Naturzustand fast nur noch in Form von ausgewiesenen Reservaten existiert. Die Suche nach den letzten freien Plätzen, die Expedition als künstlerische Form, posthumane Visionen einer unbevölkerten Welt prägen die Arbeit vieler zeitgenössischer Künstler ebenso wie die Neuverhandlung des Verhältnisses von Mensch und Tier.

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Wildnis

Schirn, Frankfurt
1. November bis 3. Februar

www.schirn.de

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Die Schirn widmet dieser wiederkehrenden Faszination eine umfassende Themenausstellung, in der rund 100 bedeutende Kunstwerke u. a. von Tacita Dean, Mark Dion, Jean Dubuffet, Max Ernst, Asger Jorn, Georgia O’Keeffe, Gerhard Richter, Frank Stella, Thomas Struth, Henri Rousseau und Carleton E. Watkins präsentiert werden. Das Wilde, Ungezähmte, nicht Kultivierte hat Künstler seit Beginn der ästhetischen Moderne immer wieder in ihren Bann gezogen. "Wildnis" diente dabei immer auch als Projektionsfläche für das Andere und das Fremde, für die Sehnsucht nach einem ursprünglichen Leben jenseits der Grenzen der Zivilisation. Im heutigen Zeitalter des Menschen scheint die Utopie eines von Kultur und menschlichem Einfluss fernen Naturzustands überholt. Die Auseinandersetzung mit tradierten Bildern und Fiktionen von Wildnis aber erweist sich als lebendiger denn je.

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