Anselm Feuerbach: Hafis vor der Schenke, 1852
Anselm Feuerbach: Hafis vor der Schenke, 1852 Bild © gemeinfrei

Goethe verdankte ihm die erfüllende Begegnung mit dem persischen Dichter Hafis: Joseph von Hammer-Purgstall – Diplomat, Forscher, Übersetzer und erster Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – war ein Brückenbauer, ein "Hinübersetzer" zu den kulturellen Ufern des Orients.

Joseph von Hammer-Purgstall, Lithographie von Adolf Dauthage, 1852
Joseph von Hammer-Purgstall, Lithographie von Adolf Dauthage, 1852 Bild © Adolf Dauthage
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Brücken bauen

Goethe-Haus, Frankfurt
27. März bis 11. Juni

www.goethehaus-frankfurt.de

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Äußerst sprachbegabt und wissbegierig brachte es Hammer-Purgstall (1774 Graz – 1856 Wien) auf rund 800 Veröffentlichungen. Von nachhaltigem Einfluss ist seine Übersetzung des Gesamtwerks des persischen Dichters Mohammed Schemsed-din Hafis. 1814 erhielt Goethe den ‚Diwan‘ des Hafis in der Übersetzung Hammers. Ein Sturm von eigenen Versen brach aus und resultierte vier Jahre später in einem berühmten Werk der deutschen Literaturgeschichte, dem ‚West-östlichen Divan‘.

Um einen zeitgenössischen Akzent ergänzt der steirische Künstler Fritz Ganser die Ausstellung mit einer Rauminstallation aus dem Geiste des Hafis-Werkes.

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