Friedenspreisträger Aleida und Jan Assmann
Bild © Corinna Assmann

Die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der deutsche Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann wurden zu den diesjährigen Trägern des Friedenspreises gewählt. Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels ehrt damit zum ersten Mal überhaupt ein Forscherpaar.

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Friedenspreis

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die "Gedächtnisaktivisten" im Porträt

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Aleida und Jan Assmann haben ein zweistimmiges Werk geschaffen, das "für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist". So lautet die offizielle Begründung des Stiftungsrates. Tatsächlich ist diese Zweistimmigkeit eines gemeinsamen Werkes etwas Außergewöhnliches in der Geistesgeschichte.

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Aleida Assmann in hr2-kultur

Kulturszene Hessen - am Sonntag, 17. Juni um 12.04 Uhr
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Aleida Assmann

"Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann greift mit ihren wissenschaftlich fundierten Studien engagiert die immer wieder neu virulenten Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur auf. Angesichts einer wachsenden politischen Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte leistet sie in hohem Maße Aufklärung zu Fragen eines kulturellen Gedächtnisses einer Nation. Ihr Werk weist darauf hin, dass ein offener und ehrlicher Umgang mit der Vergangenheit grundlegende Bedingung für ein friedliches Miteinander ist."
(Begründung des Stiftungsrats)

Jan Assmann

"Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat durch sein umfangreiches wissenschaftliches Werk internationale Debatten um Grundfragen zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestoßen. Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute. Aus dieser spannungsvollen, komplementären Einheit, die Aleida und Jan Assmann bilden, ist ein zweistimmiges Werk entstanden, das für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist.“
(Begründung des Stiftungsrats)

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Die Preisträger der vergangenen Jahre finden Sie hier.

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Die Verleihung

Die Verleihung des mit 25.000 Euro dotierten Preises findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober 2018 in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt. Man darf nun gespannt sein, wer die Laudatio halten wird.

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