Literaturhaus Frankfurt
Salon Schöne Aussicht im Literaturhaus Frankfurt Bild © Sebastian Schramm

Wenn am 18. September im Frankfurter Literaturhaus wieder drei Kritiker und ein Autor zusammen kommen, um über literarische Neuerscheinungen zu beraten, kann ein rundes Jubiläum gefeiert werden. Mario Scalla ist zu diesem Zweck mal ins Archiv gegangen.

Zustimmung, Kontroversen, Polemiken, überraschende Sichtweisen und Einsichten – die „Schönen Aussichten“ hatten von allem Etwas. Bereits in der ersten Sendung bekannte Bernd Eilert, Mitbegründer der Zeitschrift Titanic und Mitglied der Neuen Frankfurter Schule:

Zitat
Für mich eine interessante Erfahrung. So viel Gegenwartsliteratur in so kurzer Zeit lese ich normalerweise nicht. Schon richtig, was Ina Hartwig sagte, sehe ich auch so: Habe selten ein Buch gelesen, das in Teilen so schwach, in anderen so stark ist, der Qualitätsunterschied ist in der Tat enorm. Zitat von Bernd Eilert
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Literaturhaus Frankfurt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Kontroversen, Polemiken, Verweigerungen" - Ein Rückblick auf 10 Jahre "Schöne Aussichten"

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Gemeint war Uwe Tellkamps Buchpreisroman "Der Turm“, über den kontrovers diskutiert wurde. Kontrovers war vieles in den zurück liegenden 10 Jahren. Aber Eitelkeiten und Getöse wie im legendären "Literarischen Quartett“ Marcel Reich-Ranickis blieben draußen vor der Tür.
Mindestens drei Neuerscheinungen und ein Haltbarkeitstest liegen jeweils auf dem Tisch. Letzteres ein Test, ob Klassiker wie Heinrich Bölls "Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, "Rohstoff“ von Jörg Fauser oder "Herztier“ von Herta Müller heute noch guten Gewissens zur Lektüre empfohlen werden können.
Die Veranstaltung im Literaturhaus Frankfurt ist eine Kooperation mit hr2-kultur.

Vorgestellt von Mario Scalla

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 17.09.2018, 07:45 Uhr

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