Ian McGuire: Nordwasser
Nichts für schwache Nerven: Ian McGuireS Nordwasser Bild © mare

Ein Seefahrer-Roman über den epischen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Mensch und Natur. Urgewaltig und brutal, nichts für schwache Gemüter!

Der Roman speilt Mitte des 19. Jahrhunderts. Im nordostenglischen Hafenstadt Hull startet die Expedition des Walfänger "Volunteer" in die Walfanggrunde der Arktis. Mit an Bord ist der gewalttätige Harpunier Henry Drax und sein Gegenspieler, der junge Schiffsarzt Patrick Sumner. Nach einigen Tage wird ein Schiffsjunge erst missbraucht und dann ermordet. Drax wird von Sumner der Tat überführt, aber da bleibt die Volunteer plötzlich im Packeis stecken und die Auseinandersetzung zwischen Drax und Sumner wird durch den Überlebenskampf in der Arktis verschärft.

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Ian McGuire: Nordwasser

aus dem Englischen von Joachim Körber
mare Buchverlag
304 Seiten
22 Euro

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Fazit

"Nordwasser" ist eine Abenteuerroman im Stile von Melvilles "Moby Dick" und Jack Londons "Seewolf" – eine spannende Kriminalgeschichte und ein existentielles Drama – packend erzählt, urgewaltig und brutal, nicht für schwache Gemüter geschrieben, aber ein Roman, der den Leser mitreißt und nicht mehr loslässt.

Vorgestellt von Alf Mentzer

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 24.5.2018, 8:30

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