Stefan Schütz: Beelzebub
Sommerschmöker mit Tiefgang: Stefan Schütz' Beelzebub Bild © Matthes & Seitz

Lange hatte Stefan Schütz, Jahrgang 1944, nichts geschrieben. Jetzt wissen wir warum. Er saß an seinem fast tausendseitigen Werk, das die europäische Geistesgeschichte verarbeitet und die großen Fragen nach Leben und Tod stellt.

Julian ist ein Antiquariatsgehilfe in Berlin, der auf eine große Reise durch die Unter- und Oberwelt, nach Sibirien, durch die Mongolei, nach New York und viele andere Orte geschickt wird – ständig belagert von kleinen und großen Teufeln, selber ein bisschen Faust, ein bisschen Beelzebub.

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Stefan Schütz: Beelzebub

Matthes & Seitz
944 Seiten 
30 Eur

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Fazit

Mit überbordender Fantasie stellt Stefan Schütz die Frage, welch einen Sinn so ein kleines, vertracktes, teuflisches Menschenleben wohl haben kann. Sein Buch ist anspielungsreich wie unterhaltend, wunderbar gelehrt und hinreißend komisch. So ein Roman erscheint nur alle paar Jahre – da ist es schön, das er auch so dick ist und viel Zeit für die Lektüre bleibt.

Vorgestellt von Mario Scalla

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 21.6.2018, 8:30 Uhr

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