Camilla Läckberg: Die Eishexe
Bild © List Verlag

Sie ist Schwedens erfolgreichste Krimi-Autorin und sie schreibt über einen Ort, den sie besonders gut kennt: Camilla Läckberg kommt aus dem kleinen schwedischen Ort Fjällbacka, erstaunlich, wie viele Verbrechen hier schon passiert sind. "Die Eishexe" ist Camilla Läckbergs zehnter Fall, und wie immer bedient sie sich auch hier gern in der Vergangenheit.

Die Schriftstellerin Erica Falck und ihr Mann Patrick, der Hauptkommissar im Ort, müssen also nicht nur ermitteln sondern auch gründlich recherchieren. Daniella Baumeister aus dem Team von hr2-kultur hat sich durch über 700 Seiten gekämpft und weiß jetzt, ob sie das auch anderen Krimifans empfehlen kann.

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Die Eishexe

Camilla Läckberg
List Verlag /
752 Seiten
22,- Euro

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Fazit:

Schwedens erfolgreichste Krimiautorin Camilla Läckberg legt mit "Die Eishexe" ihren zehnten Fall aus dem kleinen Ort Fjällbacka vor. Wie sie die zwei Geschichten miteinander verbindet und nebenher die Geschichte einer angeblichen Hexe im Jahr 1672 beschreibt, ist spannend. Und die Idee, die Tragödien von heute auf einen Fluch aus der Vergangenheit zurückzuführen, ist interessant. Dass Läckberg aktuelle Tatsachen wie die Flüchtlinge, die auch in Schweden nicht immer willkommen sind, mit einbaut, ist gut gedacht.

Spannender Mix aus Gegenwart, Vergangenheit und menschlichen Abgründen

Allerdings hat dieser Kriminalroman einfach zu viele Personen und zu viele Nebengeschichten und deshalb ist er mit über 700 Seiten auch etwas lang geraten. Trotzdem schafft sie es, die ganzen Stränge am Ende wieder zu einem zu machen und das macht die Eishexe zur spannenden Mischung aus Gegenwart, Vergangenheit und menschlichen Abgründen, die es offensichtlich zu jeder Zeit gibt.

Vorgestellt von Daniella Baumeister

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 24.01.2018, 08:30 Uhr

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