Podcast Haltbarkeitstest: Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues

Cover Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues, Verlag Kiepenheuer & Witsch 2014, Preis: 8,99 Euro

Vor genau 90 Jahren erschien der Roman erstmals in Buchform und erreichte schnell ein Millionenpublikum. 1933, als Remarque bereits im Ausland lebte, wurde das Buch verboten und erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Renaissance, die bis heute anhält. Das Werk wurde in 55 Sprachen übersetzt und seit dem ersten Erscheinen über 20 Millionen Mal gedruckt.

"Im Westen nichts Neues" erschüttert auch heute nachhaltig. Aufrüttelnd ist die Schonungslosigkeit und Offenheit, mit der Erich Maria Remarque die Gräuel des Krieges schildert. Wir erleben den Krieg durch die Augen des Ich-Erzählers und damit Identifikationsfigur Paul Bäumer.

Autor Erich Maria  Remarque gibt all jenen namenlosen Toten und denen, die schweigsam, traumatisiert , an Seele und Körper versehrt
aus dem Krieg zurück kamen, ein Gesicht und vor allem eine Stimme. Damit hat Remarque auch ein Schweigen gebrochen.

Fazit

Abgesehen von seiner unmissverständlichen Botschaft  "Nie wieder Krieg"  ist "Im Westen nichts Neues" auch ein gut gebauter und geschriebener Roman. Zuweilen sehr modern, geradezu experimentell. In seiner Aussage und seiner Schilderung , was Krieg den Menschen antut  ist der Roman - leider - sehr aktuell und immer noch oder wieder lesenswert.

Erich Maria Remarque
Im Westen nichts Neues
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Euro 8,99
oder antiquarisch ab Euro 1,50

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