Isabel Allende:Ein unvergänglicher Sommer
Isabel Allende:Ein unvergänglicher Sommer Bild © Suhrkamp

Sie gehört zu den beliebtesten und meistgelesenen Schriftstellern weltweit. Die chilenisch-amerikanische Autorin ging nach dem Militärputsch Pinochets 1973 ins Exil und schrieb ihren Weltbestseller "Das Geisterhaus". Nun veröffentlicht die 76-Jährige ihren neuen Roman "Ein unvergänglicher Sommer".

Es geht um zwei Frauen und einen Mann. Die junge Evelyn aus Guatemala ist ohne Papiere in die USA geflohen, weil sie Zuhause Grausames erlebt hat.  Die 62-jährige Lucia aus Chile hatte Unglück in der Liebe und ist froh, nach der Scheidung in den USA als Gastprofessorin zu arbeiten. Richard, Professor an derselben Uni, hütet ein tragisches Geheimnis. Die drei werden durch eine verrückte Geschichte zusammengeschweißt. Sie erleben einen "unvergänglichen Sommer" mitten im Winter, wie auch Isabel Allende, die nach ihrer Scheidung im Winter anfing, ihren Roman zu schreiben und sich als 75-Jährige neu verliebte.

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Isabel Allende: Ein unvergänglicher Sommer

Aus dem Spanischen von Svenja Becker
Suhrkamp
350 Seiten
24 Euro

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Fazit

Ein hoffnungsvoller Roman voller Emotionen, der aber auch die Schattenseiten des menschlichen Daseins abbildet, wie politische Unterdrückung und die Hoffnung der Vertriebenen auf eine neue Chance im Leben.

Vorgestellt von Ariane Wick

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 16.8.2018, 8:30 Uhr

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