Das Cover von Jo Nesbøs "Macbeth - Blut wird mit Blut bezahlt"
Das Cover von Jo Nesbøs "Macbeth - Blut wird mit Blut bezahlt" Bild © Penguin Verlag

Der norwegische Thrillerschriftsteller erzählt Shakespeares Drama als zeitgenössischen Thriller um Macht, Ehrgeiz und Korrupution.

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Das Cover von Jo Nesbøs "Macbeth - Blut wird mit Blut bezahlt"

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Alf Mentzer über den neuen Thriller von Jo Nesbø

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Capital, eine Stadt irgendwo in Schottland, wird von Korruption, Drogen und Bandenkriegen heimgesucht. Macbeth, der Leiter einer Spezialeinheit, führt eine erfolgreiche Aktion gegen die Rockergang der Norse Riders durch und wird dafür von seinem Polizeichef Duncan befördert. Als ihm drei Prosituierte seinen unaufhaltsamen Aufstieg prophezeien, nimmt das verhängnisvolle Geschehen seinen Lauf, das über die Morde an Duncan, dem Freund Banquo und der Familie des Kollegen Duff bis zum Sturz von Macbeth und seiner Geliebten Lady führt – wobei hinter der Tragödie ein Drogenbaron namens "Unsichtbare Hand“ steckt, der alles und jeden manipuliert, um ungestört seinen Geschäften nachgehen zu können.

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Jo Nesbø: Macbeth - Blut wird mit Blut bezahlt

Aus dem Englischen von André Mumot
Penguin Verlag
624 Seiten
24 Euro

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Fazit

Nesbø übersetzt die Shakespeare-Handlung Stück für Stück ins 20. Jahrhundert und macht daraus einen düsteren und spannenden Thriller mit einer kapitalismuskritischen Pointe.

Vorgestellt von Alf Mentzer

Sendung: hr2-kultur, hr2-Kulturfrühstück, 05.09.2018, 08:30 Uhr

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