Der katholischen Kirche gehen die Priester aus. 2017 wurden in Deutschland nur noch 76 Männer zu Priestern geweiht – in manchen Diözesen fand gar keine Priesterweihe statt. Zugleich gehen zahlreiche Priester in Pension, die sich damals mit dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils weihen ließen. Was tun gegen den eklatanten Priestermangel?

Mehr Verantwortung für Laien! Doch die dürfen keine Sakramente wie die Eucharistie spenden. Mehr ausländische Priester! Schon heute kommt jeder sechste katholische Pfarrer in Deutschland aus dem Ausland – die Erfahrungen sind sehr gemischt.

Oder man weiht so genannte viri probati, die schon heute als Diakone tätig sind. Die Weihe dieser im Leben und in der Kirche "erprobten Männer", für die der Zölibat wegfallen würde, wäre ein mutiger Schritt. Papst Franziskus hat seine Sympathie für diesen Weg erkennen lassen, doch konservative Kleriker fürchten einen Dammbruch: erst die "viri probati", dann der Wegfall des Zölibats. Auch in der Deutschen Bischofskonferenz wird heftig um den rechten Weg gerungen, wie man dem Priestermangel begegnen kann.

Ein Beitrag von Michael Hollenbach.

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zum Download Priester mit Ehering - Die katholische Kriche und die "viri probati"

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Sendung: hr2-kultur, Camino, 11.02.2018, 11:30 Uhr

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