Dinge anhäufen, die mehr Platz brauchen, der wiederum Geld kostet, das man dann bekommt, wenn man noch mehr arbeitet. Geht der Kreislauf auch umgekehrt? Wie wenig braucht es für ein zufriedenes Leben?

Downsizing, zero waste und less is more: Die Anglizismen verraten, woher neue Bewegungen kommen, die andere Lebenswege gehen.

Wer frisch von zu Hause auszieht, dem reichen eine WG-Bude und der Polo der Eltern für den Umzug. Später, mit dem ersten Job und den ersten Schritten auf der Karriereleiter muss das erste eigene Auto her, die Wohnung wird größer – und für den Umzug braucht es jetzt einen LKW. Mehr Dinge anhäufen, die mehr Platz brauchen, was Geld kostet, das man nur bekommt, wenn man mehr arbeitet. Zur Belohnung für die viele Arbeit schafft man sich wieder was an.

Geht der Kreislauf auch umgekehrt? Wie wenig braucht es für ein zufriedenes Leben? Downsizing, zero waste und less is more: Die Anglizismen verraten, woher neue Bewegungen kommen, die andere Lebenswege gehen.

Anja Scheifinger hat sich auf die Suche danach gemacht, was hinter diesen Schlagworten steckt – und vor allem: Wer? Eine digitale Nomadin packt ihren Rucksack aus, mit dem sie die Welt bereist. Eine junge Mutter kommt mit einem Marmeladenglas Müll im Jahr aus, ein Familienvater lebt ohne Computer und Handy und ein Pfarrer zeigt, wie ein Schäferwagen zum Gotteshaus umfunktioniert wird. „Weniger ist mehr“ kann auch in der Kirche funktionieren.

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Sendung: hr2-kultur, Camino, 18.02.2018, 11:30 Uhr

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