In der kommunistischen Volksrepublik China wächst das Bedürfnis nach spiritueller Orientierung. Jahrzehnte lang wurden den Chinesen Materialismus und hemmungsloser Konsum gepredigt.

So erlebte das Riesenland einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung.Doch viele beginnen, nach dem Sinn zu fragen.

Inzwischen füllen sich buddhistische und taoistische Tempel wieder mit Gläubigen. Und im Land gibt es mehr Christen als Mitglieder der kommunistischen Partei. Der Führung in Peking wird dieser Trend allmählich unheimlich. Obwohl offiziell Religionsfreiheit herrscht, versucht die Staatsmacht energisch, den wachsenden Einfluss der Religionen einzudämmen.

Ein Beitrag von Sebastian Hesse.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 15.07.2018, 11.30 Uhr

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