Am 31. März wird der bisherige Freiburger Weihbischof Michael Gerber in sein Amt als Bischof von Fulda eingeführt. Der 49-Jährige tritt die Nachfolge von Heinz Josef Algermissen an. Er ist damit der jüngste Bischof in der katholischen Kirche in Deutschland.

Schon früh galt Gerber im Südwesten als kirchliches Nachwuchstalent. Geboren wurde er am 15. Januar 1970 in Oberkirch (Baden-Württemberg). Er studierte in Freiburg und Rom. Im Mai 1997 wurde er zum Priester für die Erzdiözese Freiburg geweiht, im September 2013 zum Weihbischof. Er hat verschiedene Funktionen innerhalb der Katholischen Kirche inne, unter anderem in der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Geprägt ist sein Glaube auch von der Schönstatt-Bewegung, die eine intensive Marienverehrung auszeichnet.

Geschätzt wird Gerber im Südwesten für seine theologische Kompetenz, für seine spirituelle Prägung und sein Organisationstalent. In seiner Freizeit ist Gerber begeisterter Wanderer und Skifahrer. Und wenn er bislang die Schweizer Alpen vor der Haustür hatte, kann er künftig auf die Gipfel der Rhön ausweichen. Statt Matterhorn heißen dann Wasserkuppe oder Kreuzberg seine Ziele.

Die beiden hr-Journalisten Klaus Hofmeister und Mariela Milkowa haben Weihbischof Gerber in Fulda getroffen und befragt.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 31.03.2019, 11:30 Uhr

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