Irland gilt als katholisch, trotzdem warnen Straßenschilder vor Feen oder Kobolden. Machen Straßen merkwürdige Schlenker, wundert sich niemand. Fairy-Territorium zu durchkreuzen bringt Unglück.

Die übernatürlichen, meist unsichtbaren Wesen spalten die irische Nation: Die einen wollen sich in der Weltöffentlichkeit nicht lächerlich machen. Die anderen glauben, daran und wollen die Fairys als Bestandteil ihrer Kultur schützen.

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Der Ursprung des Glaubens wird in den Naturkräften gesehen, die sich die Menschen jahrhundertelang nicht rational erklären konnten. Die Isolation der Insel, die langen Winter trugen zur Aufrechterhaltung des Glaubens bei. Und die streng gläubigen Iren können den Aberglauben mit ihrem christlichen Glauben gut vereinbaren. Selbst denjenigen, die nicht an die Fairys glauben, gefällt der Gedanke, dass ihre Insel nicht so unbewohnt ist, wie sie scheint.

Ein Beitrag von Dorothea Brummerloh.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 30.06.2019, 11:30 Uhr

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