Die moderne Welt basiert auf einer über 3000jährigen Schöpfungsgeschichte, die - vielfach missverstanden – in die menschliche Beherrschung der irdischen Biosphäre und der Trennung zwischen Natur und Mensch geführt hat. Kombiniert mit der konventionellen Naturwissenschaft vertritt sie ein Weltbild, dass unsere Existenz als zufällig, weitgehend sinnlos, vom größeren Ganzen abgetrennt, auf Konkurrenz und Kampf aller gegen alle erklärt.

Dieses Weltbild hat eine Realität der Naturzerstörung und sozialen Spaltung geschaffen, das die Menschheit heute mit der akuten Gefahr der Selbstzerstörung konfrontiert. 

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel Wie erzählen wir die Zukunft neu? Die Suche nach der neuen Geschichte des Menschenseins

Podcast Camino
Ende des Audiobeitrags

In dieser Situation entstehen aber weltweit zahlreiche Versuche, die Rolle des Menschen ganz neu zu verstehen und eine ‚Neue Geschichte‘ des Menschen zu formulieren, die als ethische Grundlage für eine Kultur der Zukunftsfähigkeit wirken soll. Daran beteiligt sind Philosophen, Theologen und Geisteswissenschaftler, aber auch Physiker, Biologen und Kosmologen.

Ein Beitrag von Geseko von Lüpke.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 14.07.2019, 11:30 Uhr

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit