Für den nationalsozialistischen Propagandaminister Joseph Goebbels war der Rundfunk das "allermodernste Massenbeeinflussungsmittel", das für Hitler und die NS-Bewegung werben sollte.

Aber nicht nur Goebbels, sondern auch die deutschen Emigranten versuchten mit Radioprogrammen Hörer in Deutschland  zu erreichen und über den Nationalsozialismus aufzuklären. So entstanden in der Tschechoslowakei, Frankreich, Spanien, Großbritannien und selbst auf dem Ärmelkanal von Emigranten getragene Sender, die von den Nationalsozialisten mit allen Mittel bekämpft wurden. Sogar vor Mord schreckte Goebbels nicht zurück.

Das Feature zeichnet die Geschichte dieser ausländischen Stationen mit zahlreichen Originalaufnahmen bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs nach. Es ist der Auftakt einer achtteiligen Reihe zum Rundfunk im Exil.

hr 2016

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