Im Vergleich der beliebtesten Monate nimmt der Mai einen Spitzenplatz ein, übertroffen nur durch den Weihnachtsmonat Dezember. Vom ersten Maifeiertag bis zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten, je nach Kalender, hält der Mai zahlreiche Feste und Bräuche – und Urlaubstage – bereit.

Der Frühlingsmonat zwischen langem Winterende und bevorstehendem Sommer lässt die Natur erblühen, gibt der Liebe Raum, verheißt Energie und neues Leben, bevor in der darauffolgenden Jahreszeit bei aller Freude über Sonnentage gelegentlich schon ein Gefühl der Vergänglichkeit aufkommt. Der Spaziergang unter blauem Himmel enthüllt die Schönheit der Schöpfung, die Kraft und ebenso die Verletzlichkeit der Natur, die es zu bewahren gilt. Dem haben Dichter und Schriftsteller vom Minnesang bis zur Gegenwart Ausdruck gegeben, bewundernd und begeistert, aber auch fragend nachdenklich dann, wenn die Zerstörung der Natur droht. In jüngster Zeit hat das Thema, nach Jahren der Nichtbeachtung, wieder verstärkt Eingang in die Dichtung gefunden, vor allem in die Lyrik. Die Sendung unternimmt eine literarische Wanderung durch den Monat Mai mit seinen ganz besonderen Eigenschaften.

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