Wir befinden uns mitten im Klimawandel. Wetterextreme wie Hitzewellen setzen Kommunen, Industrie, Tiere, Pflanzen und Menschen unter Stress. Selbst im wasserreichen Deutschland hat der "Dürresommer 2018" seine Spuren hinterlassen. Künftig wird sich der Trend noch verstärken. Bund, Länder und Städte haben Anpassungsstrategien entworfen. Aber halten die Ziele in der Wirklichkeit Stand? Reicht aus, was getan wird?

Hessische Kommunen bekommen Probleme mit der Trinkwasserversorgung. Wie kann sie optimiert werden? Frankfurt verzeichnet eine hochsommerliche Überwärmung. Frischluftschneisen sind nötig. Dennoch wird in einer solchen Schneise ein neuer Stadtteil geplant.

In hessischen Wäldern geraten Bäume, an kühl-feuchte Verhältnisse gewöhnt, unter Stress. Mit einem Mix aus klimarobusten Nadel- und Laubbäumen versuchen die Förster, sie zu retten.

Ein Unternehmen wie BASF macht Verluste, weil beim Niedrigwasser des Rheins Binnenschiffe nur noch 30% ihrer Kapazität nutzen können. Ist zukünftig eine Pipeline zur Erhaltung der Lieferkette nötig?

In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verdorrt das Getreide und bedroht Landwirte in ihrer Existenz. Einer richtet eine Petition an die Agrarministerin, worin er fordert, die industrielle klimaschädliche Massenproduktion nicht mehr zu unterstützen. Drei Bio-Landwirte verklagen die Bundesregierung, um sie zur Einhaltung der Klimaschutzziele 2020 zu zwingen.

hr 2019

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