Der erste deutsche Motorflieger Hans Grade, um 1909

1900 - 1920 Höhenflüge - Tiefer Fall

Jahre zwischen Euphorie und Chaos

hr 2001

 1918, also vor einhundert Jahren, dankte Kaiser Wilhelm II ab und der SPD-Politiker Philipp Scheidemann rief die Republik aus. Es war der Beginn der ersten Demokratie auf deutschem Boden. Doch hatte die Weimarer Republik, die sich daraus entwickelte, überhaupt eine realistische Chance oder war sie von Anfang an zum Scheitern verurteilt? Um das zu ergründen muss man sich die Vorgeschichte in Erinnerung rufen.

Der Beginn des 20. Jahrhunderts ist eine aufregende Zeit. Elektrizität revolutioniert die Welt, das Grammophon wird populär, Zeppeline und Flugzeuge erobern den Luftraum, avantgardistische Strömungen in Musik, Malerei und Architektur verändern den Geschmack. Insgesamt 23 Nobelpreise gehen von 1901 bis 1913 an deutsche Forscher. Deutschland ist eine fortschrittliche Großmacht und maßlos rückständig zugleich. Arbeiter in ihren Elendsquartieren sind die Verlierer der Industrialisierung, Frauen dürfen noch lange nicht wählen.

Dann kommt der erste Weltkrieg, der Millionen Tote fordert und viele ins Elend stößt. In der anschließenden Zeit der Revolution stehen sich Rechte und Linke unversöhnlich gegenüber. Eine Zeitreise mit Dorothee Meyer-Kahrweg.

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