An einem Sonntag im November 1890 kommt der 17-jährige Augustin Meaulnes, Sohn einer wohlhabenden Witwe, als Schüler und Kostgänger in die Idylle der Oberschule im nordfranzösischen Dorf Saint-Agathe. Für François, Sohn des Lehrerehepaars Seurel, beginnt die Geschichte einer Freundschaft, die zwischen Traum und Realität angesiedelt ist und von der Sehnsucht nach Abenteuer, Geheimnis, Liebe und Erfüllung erzählt.

Vor gut hundert Jahren erschien in fünf Fortsetzungen von Juli bis November 1913 in der Zeitschrift „La Nouvelle Revue Française“ der Roman „Le Grand Meaulnes“. Das Debüt fand schon unmittelbar nach seinem Erscheinen große Beachtung, wurde aber erst nach dem Ersten Weltkrieg zum Kultbuch einer jungen Generation, das so unterschiedliche Geister wie André Gide, Klaus Mann, Henry Miller oder Ludwig Harig bewunderten.

Mit Alexander Scheer, Max von Pufendorf, Lilith Stangenberg, Brigitte Grothum u. a.

Aus dem Französischen von Cornelia Hasting & Otfried Schulze

Bearbeitung: Manfred Hess

Komposition: Hermann Kretzschmar

Regie: Leonhard Koppelmann

DKultur 2013

Weitere Informationen

Henri Alain-Fournier

geboren 1886, fiel im September 1914 im Alter von 27 Jahren vor Verdun. „Der große Meaulnes“ blieb sein einziges Werk.

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Sendung: hr2-kultur, Hörspiel, 22.09.2019, 14:04 Uhr

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