Kapitän Whalley ist fest entschlossen, das letzte Kommando seines Lebens auf dem Frachter Sofala, noch durchzustehen. Er ist am Ende: ausgebrannt, lebensmüde und, was niemand ahnt, beinahe vollständig erblindet.

Nur der Gedanke, seiner Tochter den eigenen in das Schiff investierten Geschäftsanteil zu sichern, lässt ihn auf der Kommandobrücke aushalten. Eine nahezu übermenschliche Aufgabe scheint es, das Schiff sicher durch die gefährlichen Untiefen der malaiischen Gewässer zu steuern, muss sich der Kapitän doch auf die unbedingte Loyalität seiner Offiziere und der Mannschaft verlassen können. Kapitän Whalley ahnt, dass sein eigenes Schicksal untrennbar an das seines Schiffes gebunden ist.

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Kommandobrücke Schiff

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Ausschnitt aus dem Hörspiel "Die letzte Fahrt der Sofala"

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Unter dem Titel "The End of the Tether" (dt. Das Ende vom Lied) hatte Joseph Conrad 1902 diese Erzählung beendet. Verglichen wurde sie immer wieder mit Hemingways "Der alte Mann und das Meer".

Mit: Heinz Klevenow, Robert Meyn, Werner Rundshagen, Werner Dahms, Erik Brädt, Helmut Rudolph, Klaus Höhne u. v. a.

Bearbeitung: Alfred Prugel
Regie: Hans Gertberg
NDR 1953

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Joseph Conrad

(1857-1924), englischer Schriftsteller, Sohn polnischer Eltern, fuhr bereits mit 17 Jahren zur See. Er bereiste u.a. den Kongo und die malaiischen Inseln, Schauplätze vieler seiner späteren Romane. 1894 gab er wegen eines schweren Fiebers, das ihn zeitlebens nicht mehr verließ, seinen Seemannsberuf auf und wurde Schriftsteller.

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Sendung: hr2-kultur, Hörspiel, 27.01.2019, 14:04 Uhr

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