Mit einem Freundschaftsdienst fängt alles an. Eigentlich wollen Kayankaya und Slibulsky dem Gastwirt Romario nur helfen, zwei Schutzgelderpresser zu vertreiben. Doch dann liegen auf einmal zwei merkwürdig weiß gepuderte Leichen in Romarios Restaurant.

Die Toten lassen Kayankaya keine Ruhe, und er macht sich auf die Suche nach ihrer Identität, bis er selbst gesucht wird – von einer Mafia, von der niemand weiß, woher sie kommt und wer ihr Chef ist. Und schließlich bekommt Kayankaya noch einen richtigen, das heißt: bezahlten Auftrag. Er soll eine Frau finden, die er in einem Videofilm sieht. Und die ihn, wie er glaubt, vom Bildschirm aus anblickt. Kismet handelt von organisiertem Verbrechen und Kriegsgewinnlern, vom Unsinn des Nationalismus und vom Wahnsinn des Jugoslawienkriegs, von Heimat im besten wie im schlechtesten Sinne. Und von der Sehnsucht nach einer großen Liebe.

Mit Seyfi Oelmez, Wolfgang Maria Bauer, Ricardo Camillo, Walter Renneisen, Heinrich Giskes u. a.

Komposition: Benjamin Kratz & Ebony Prince

Hörspielbearbeitung & Regie: Leonhard Koppelmann

SWR/WDR 2002

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Jakob Arjouni

(1964-2013), eigentlich Jacob Benjamin Bothe, veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Mit seinem ersten Kayankaya-Roman "Happy Birthday Türke" (1985), von Doris Dörrie 1991 verfilmt, gelang ihm der große Durchbruch. 1992 erhielt er den Deutschen Krimi-Preis. Seine Bücher sind in 23 Sprachen erschienen.

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Sendung: hr2-kultur, Hörspiel, 03.03.2019, 14:04 Uhr

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