Rund um die Buchmesse Frankfurt 2008 betrachtet Rainald Goetz den Literaturbetrieb; einerseits ist er Teil desselben, andererseits ist er aber auch distanzierter und kritischer Beobachter.

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Vom 25. Mai bis 2. Juni finden Sie das Hörspiel an dieser Stelle zum jederzeit Hören.

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Eine Art monologisches Sprechen hebt an, es ist die Stimme des Autors, die zu hören ist. Es ist die am Mikrofon stattfindende Wiederbegegnung bzw. Selbstkonfrontation mit dem eigenen, Monate zuvor entstandenen und mittlerweile in Buchform vorliegenden Text, der seinen Anfang nimmt in der Beschreibung eines initiatorischen Moments, und zwar exakt des Moments, der von der Empfindung und Denkbewegung zur Schreibaktion führt. Es ist keine Autorenlesung, die im Studio aufgezeichnet wird. Aber auch kein dramatisches Sprechen, kein Inszenieren, kein verkünsteltes Adaptieren des loslabern-Textes ins akustische Medium – und auch kein Hörspielmonolog. Die eigenen Interpretations- oder Rezitationsansätze des Autors und die im Studio gebotenen Möglichkeiten, in schmaler Differenz akustische Räume zu eröffnen, kennzeichnen das Konzept dieser Produktion.

Mit: Rainald Goetz

Realisation: Leopold von Verschuer

BR/intermedium rec. 2010

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Rainald Goetz, geboren 1954, Autor und Dramatiker, studierte Geschichte und Medizin. Veröffentlichungen u. a. "Irre" (1983), "Krieg" (1986), "Kontrolliert" (1988), "Festung" (1993), "Klage" (2008), "Johann Holtrop" (2012). Auszeichnungen u. a. Heinrich-Böll-Preis, Georg-Büchner-Preis.

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Sendung: hr2-kultur, Hörspiel, 26.05.2019, 14:04 Uhr

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