Von 1799 bis 1804 unternahm Alexander von Humboldt eine Forschungsreise nach Lateinamerika und hielt die Erlebnisse und Ergebnisse seiner "physikalischen Geographie" in der 30-bändigen "Voyage aux Régions Équinoxiales du Nouveau Continent" fest.

Seit über zwanzig Jahren leben die zwei Deutschen Otto und Heinz in Amazonien am Rio Manacapuru und Rio Urubu mitten im Urwald.

Humboldt: "Der Eindruck der Natur ist so mächtig und großartig, daß man schon nach wenigen Monaten Aufenthalt lange Jahre darin verbracht zu haben meint." Otto: "Wenn du in den Urwald gehst, dann nimm mindestens einen 38er Revolver mit für die Selbstverteidigung und den 20er, um zu jagen."

In diesem O-Ton-Hörspiel verschränkt Andreas Weiser die Texte von Humboldt mit den Stimmen der Ausgewanderten und den Klängen der ungebändigten Natur zu einem Fluss der Bilder vom Mythos Lateinamerika. Sie erzählen und erfinden Geschichten vom Leben und Überleben – und von der Faszination an einem unwirtlichen und unfassbaren Teil der Erde. "Wie gut muss im Mond wohnen sein!" war Hörspiel des Monats Februar 2004.

Mit Guntram Brattia sowie im Originalton Otto Höfer und Heinz Boeckler.

Musik & Realisation: Andreas Weiser

hr 2004

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Andreas Weiser

geborenen 1957 in Bergisch-Gladbach, lebt als Musiker, Hörspiel- und Featureautor in Berlin.

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Sendung: hr2-kultur, Hörspiel, 15.09.2019, 14:04 Uhr

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