Es waren einmal zwei Brüder. Der eine hieß Jacob, der andere Wilhelm. Geboren wurden sie in Hanau, aufgewachsen sind sie in Steinau an der Straße, studiert haben sie in Marburg und in Kassel haben sie lange Zeit gelebt.

Diese beiden waschechten Hessen mit Namen Grimm haben der Nachwelt einen Schatz hinterlassen, den es vorher so nicht gegeben hat: Eine Märchensammlung mit mehr als 200 alten Geschichten, die bis dahin von einer Generation an die nächste lediglich mündlich weitergegeben wurde. Die geheimnisumwitterten und oft wundersamen Geschichten, an deren Ende das Gute siegt und das Böse bestraft wird, wurden inzwischen in 160 Sprachen und Dialekte übersetzt und werden heute fast auf der ganzen Welt gelesen. Auch hierzulande kennen Klein und Groß Märchen wie Hänsel und Gretel, Der Froschkönig oder Die Bremer Stadtmusikanten. In den hessischen Sommerferien widmet sich die hr2-Lauschinsel den beiden Brüdern und den von ihnen gesammelten Märchen. An fünf Terminen gibt es bekannte und weniger geläufige – von Glückspilzen und Pechvögeln, listigen Tieren, bösen Stiefmüttern und verwöhnten Königstöchtern.

»Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen« – Märchen von gemeinen Stiefmüttern
Aschenputtel
Rotkäppchen und der böse Wolf
Dornröschen
Schneewittchen und die sieben Zwerge

Ein Mädchen, das von seiner fiesen Stiefmutter zu niederen Haushaltstätigkeiten verdonnert und vom Königsball ferngehalten wird, ein anderes, das von einer missgünstigen Fee in einen hundertjährigen Schlaf versetzt wird, und eines, das von seiner neidischen Stiefmutter vergiftet werden soll. So eine Gemeinheit!

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