Das Sprechstück "Duck well, alles gut" des Kölner Komponisten und Performers Harald Muenz (*1965) ist eine Kreuzfahrt durch ein Zwischenreich von Musik und Sprache, in dem textliches Material und musikalisches Komponieren gemeinsame Hybridformen hervorbringen.

"Der auf musikalische Art kreierte Text hebt das literarische Vorrecht der Semantik und das Privileg des Musikers zu Tönen und Rhythmen in wortklanglicher Einheit auf. Im Geist von Gertrude Stein entspringt innere Logik aus nahezu instrumentalen Fort-Bewegungen der Artikulationsorgane, wie 'a thing made by being made'. Weil Phonetik ohne Bedeutung nicht zu denken ist, will auch Textkomposition Semantik nicht vermeiden, wird der Musiker-Dichter nicht sprachlos sein, doch musiklos nicht minder." [Muenz]

hr 2018 , Ursendung

Sendung: hr2-kultur, The Aritst's Corner, 10.02.2018, 23:00 Uhr

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