Wassili Perow: Der Hausmeister, Tretjakow-Galerie, Moskau

Hoffnung und Humor, gepaart mit Schicksalsschlägen – daraus setzen sich die Texte Anton Tschechows zusammen. Der russische Schriftsteller hat auch einige vorweihnachtliche Erzählungen geschrieben, darunter: "Die Weiberwirtschaft", "Eine Schreckensnacht" und "Zur Weihnachtszeit". Es lesen Günther Sauer, Uwe Koschel und Alwin Michael Rueffer.

"Die Weiberwirtschaft" erschien 1894 in einer Zeitung als Weihnachtsgeschichte. Adventszeit ist schließlich auch Spendenzeit. In der Erzählung folgt die reiche Erbin eines Eisenwerks dem spontanen Impuls, einer bedürftigen Familie einen größeren Betrag zu spenden – mit unerwarteten Folgen.

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17. bis 22. Dezember (6 Folgen)
mo-sa 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung ab 15 Uhr in der "Klassikzeit".

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"Eine Schreckensnacht" aus dem Jahr 1884 erzählt von der Nacht vor Weihnachten. Ein kleiner Beamter kehrt nach einer spiritistischen Sitzung in seine Wohnung zurück - wo ihn eine schauerliche Überraschung erwartet.

"Zur Weihnachtszeit" heißt schließlich eine Kurzgeschichte aus dem Jahr 1900. Sie erzählt von einem analphabetischen Paar, das seit vielen Jahren nichts von der einzigen Tochter gehört hat. Also gibt man einen Weihnachtsbrief in Auftrag - mit glücklichem Ausgang.

Anton Tschechow

Anton Tschechow wurde 1860 in Südrußland geboren. Er zog nach Moskau, studierte Medizin und verfasste im Laufe seines Lebens über 600 Novellen, Romane und Theaterstücke. Tschechow starb 1904 als Kurgast im Schwarzwald.

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