Peter Matic
Peter Matic liest "Jugend ohne Gott" von Ödön von Horvath Bild © picture-alliance/dpa

Horvath, Weltbürger ungarischer Abstammung, lebte in den 20er und Anfang der 30er Jahre in Berlin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ging er ins Exil nach Paris. Im Sommer 1938 wurde er auf den Champs Élysées bei einem Gewitter durch einen herabfallenden Ast erschlagen.

Seine Volksstücke wie "Geschichten aus dem Wienerwald" oder "Glaube Liebe Hoffnung" wurden in den 70er Jahren im Umkreis von Rainer Werner Faßbinder wiederentdeckt. Und auf den Theaterbühnen erlebt er in jüngster Zeit eine Renaissance.

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Lesezeit

30.8.-7.9.2018 (7 Folgen)
Montag - Freitag 15 Uhr in der "Klassikzeit"

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In der Lesezeit stellen wir Ihnen Auszüge aus seinen wichtigsten Romanen und Erzählungen vor. Auf dem Programm steht u.a.: "Jugend ohne Gott". Im Mittelpunkt des Romans von 1937 steht ein junger Lehrer, der gegen seine humanistische Überzeugung vom Faschismus fanatisierte Schüler unterrichten muss. Es lesen Peter Matic in einer Aufnahme des rbb und Günter König in einer Aufnahme von hr2-kultur.

Unsere Auswahl von Horvath-Texten enthält des Weiteren Auszüge aus dem Roman "Der ewige Spießer". Gesprochen von Charles Wirths (hr2- kultur). Hinzu kommt der Text „Der Vater aller Dinge“ aus seinem letzten Roman „Ein Kind unserer Zeit“, gelesen von Matthias Ponnier. In einer Aufnahme von hr2- kultur von 1983.
Redaktion: Ruthard Stäblein.

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