Schach, Outdoor-Schach
Bild © Colourbox.de

Stefan Zweig (1881-1942) lebte vereinsamt und verzweifelt im Exil im brasilianischen Petropolis, als er sein letztes Werk vollendete, sein Meisterwerk, die "Schachnovelle". Die Novelle ist erstmals 1942 in Buenos Aires erschienen, seitdem in 25 Sprachen übersetzt und mehr als 1 Million Mal gedruckt worden.

Auf einem Dampfer von New York nach Buenos Aires spielt sich ein Schachweltmeister ziemlich arrogant auf und fordert die anwesenden Amateurschachspieler dazu auf, simultan gegen ihn zu spielen. Bis ein Unbekannter auftaucht, der ihn durch sein bizarres Spiel verunsichert und schließlich schlägt.

Weitere Informationen

DIE LESUNG

14.05.-18.05.2018
mo-fr 9.30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung ab ca. 15 Uhr in der "Klassikzeit"

Ende der weiteren Informationen

Dieser Unbekannte musste monatelang in Einzelhaft in einem Wiener Gestapo-Gefängnis verbringen. Dort entkam er dem Wahnsinn nur dadurch, dass er Meisterpartien nachspielte. Und schließlich eine "Schachvergiftung" erlitt. Jetzt erlebt er auf dem Dampfer eine Art "flashback".

Gekürzte Fassung
Bearbeitung: Ruthard Stäblein
Sprecher: Uwe Koschel
SR 1989

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit