Gabriele Tergit

Gabriele Tergit gehört zu den großen, unvergessenen Stimmen der Weimarer Zeit. Sie schrieb Romane, Feuilletons, aber vor allem Gerichtsreportagen. Ab 1925 war sie Redakteurin des renommierten Berliner Tageblatts. Dort prägte ihr Kollege Rudolf Olden den Ausspruch: "Etwas Seltenes ist die Tergit überhaupt."

Gabriele Tergit: Etwas Seltenes überhaupt. Erinnerungen

Tergits Erinnerungen erzählen vom Einstieg einer jungen Frau in ein durch und durch männlich dominiertes Berufsumfeld. Sie zeigen, wie Gabriele Tergit wortgewandt, scharfsinnig und mutig ihre Zeit dokumentiert, wie sie wachsam das Erstarken der Nationalsozialisten beobachtet und dabei selbst unter Druck gerät.

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Aktuelle Lesung

04.03.-06.03.2019 (3 Folgen)
Montag-Mittwoch 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

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Vom 4.-10. März können Sie alle drei Folgen hier als Audio anhören.

Das Buch liest sich wie ein Who is Who der Weimarer Zeit. Tergit, die als kritische Reporterin und Jüdin gleich doppelt gefährdet ist, gelingt die Flucht über Prag nach Palästina.

Ihre Erinnerungen erscheinen erstmals 1983, kurz nach ihrem Tod in London. Seit Herbst 2018 ist das Buch wieder zu haben: in einer Neuausgabe des Verlags Schöffling & Co., mit einem Nachwort versehenen von Nicole Henneberg.

Mit unserer Lesung gratulieren wir Gabriele Tergit zum 125. Geburtstag am 4. März. Unsere Auswahl daraus liest Ilona Fritsch-Strauß.

hr 2019

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