Jan Costin Wagner
Jan Costin Wagner ist einer der Autoren, die in Darmstadt lesen Bild © Gunter Glücklich / Verlag Galiani / dpa

Sie heißen "Das Kaff", "Der Ort" oder "Kirchberg", erzählen vom "Grünen Baum", von Blasmusik und weißen Hirschen. Das Dorf ist modern – zumindest in der Literatur. Das Frühjahrsprogramm des Literaturhauses Darmstadt geht dem Trend nach.

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Adrienne Schneider Literaturhaus Darmstadt

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Das Dorf wird geliebt und gehasst – das ist in der Literatur nicht anders als im wahren Leben. Abgründe tun sich ebenso auf wie weite Landschaften. Und der Begriff "Heimat" kann sicher nicht restlos geklärt werden. An sieben Abenden stellt das Literaturhaus Darmstadt aktuelle Titel vor.

Dorfstraße
Dorfstraße Bild © Colourbox.de

Bei Britta Boerdner ("Am Tag, als Frank Z. in den Grünen Baum kam") schlägt Frank Zappa in der Wetterau auf. Der neue Roman von Jan Böttcher ("Das Kaff") erzählt von einem Architekten, der in die norddeutsche Provinz zurückkehrt. Und Andreas Maier zieht mit seiner hessischen Ortsumgehung immer weitere Kreise ("Das Zimmer", "Das Haus", "Die Straße", "Der Ort", "Der Kreis", "Die Universität"). Auch Jan Costin Wagner ("Sakari lernt, durch Wände zu gehen"), Verena Boos ("Kirchberg") und Frank Schulz ("Onno Viets und der weiße Hirsch") erzählen vom Leben in der Kleinstadt, von Heimat und von einem ebenso komischen wie vergifteten ländlichen Idyll. Einen Heimatroman aus der Großstadt hat dagegen Torsten Schulz vorgelegt ("Skandinavisches Viertel"). Die Abende werden von Martin Maria Schwarz, Ulrich Sonnenschein und Ruthard Stäblein (alle hr2-kultur) moderiert.

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Literaturhaus Darmstadt
Lesereihe "Das Dorf"
30. Januar bis 17. April 2018
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