Hallenansicht auf der Frankfurter Buchmesse

Die Literaturszene aus Hessen hat eine neue Plattform: Erstmals präsentieren sich Verlage, Autoren, Übersetzer, Illustratoren und literarische Vereine in einem gemeinsamen Stand auf der Frankfurter Buchmesse.

An allen fünf Messetagen wird auf der Bühne des Gemeinschaftsstandes ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Eröffnet wird der Stand mit einem Gespräch zwischen Ernst Osterkamp und Wolfgang Klein, dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, zum Thema "Mein Deutsch, unser Deutsch".

Auf Einladung des deutschen PEN-Zentrums in Darmstadt sind der georgische Autor Zaza Burchuladze und Ilija Trojanow zu erleben. Der Schriftsteller Andreas Martin Widmann ist Gast des Hessischen Literaturforums. Mit Florian Wacker kommt der aktuelle Robert-Gernhardt-Preisträger, mit Annika Scheffel, Maike Wetzel und Pete Smith auch drei seiner Vorgänger. Eine gemeinsame Veranstaltung verschiedener Lesezirkel widmet sich dem "Lesen in Gesellschaft".

Auf dem Programm stehen außerdem Comic-Lesungen, Lyrik und Hörbuchempfehlungen, mehrere Veranstaltungen widmen sich Schreib- und Leseprojekten für Kinder- und Jugendliche. Eine Hörstation macht aktuelle Hörbücher hessischer Autoren zugänglich.

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Information

Literatur in Hessen
Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse
Halle 4.1 / Stand G71
Veranstaltungsprogramm [PDF - 1mb]

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Der gemeinsame Messeauftritt ist eine Initiative des Landes Hessen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. (Landesverbanda Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) und dem Hessischen Literaturrat e.V. Der Gemeinschaftsstand will die große Bandbreite der Literaturlandschaft in Hessen zeigen. "Wir verfügen über ein immenses literarisches Erbe, haben eine starke Literaturförderung mit Veranstaltungsreihen, Schreibwettbewerben, Schreibworkshops, Leseförderprojekten, Literaturpreisen und Autorenstipendien etabliert", so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

Vor allem den vielen kleinen Verlagen, die einen eigenen Messeauftritt oft nicht finanzieren können, soll der Gemeinschaftsstand Möglichkeiten eröffnen: 20 unabhängige Verlage mit Firmensitz in Hessen haben die Chance ergriffen und präsentieren sich auf den insgesamt 24 Regalmetern, darunter auch der Büchner-Verlag und Rotopol, die in diesem Jahr mit dem neuen Hessischen Verlagspreis ausgezeichnet wurden.

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