Pollatscheks Kanon: Agatha Christie
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Pollatscheks Kanon: Agatha Christies Mordmaschine

Manchmal erfinden Menschen Dinge, die gleichzeitig so gut funktionieren und so leicht nachzubauen sind, dass aus ihnen ganze Industriezweige hervorgehen. Der Verbrennungsmotor zum Beispiel. Eine ziemlich simple Idee, die aber so gut funktioniert, dass deutsche Autohersteller immer noch lieber an ihr rumoptimieren als ernsthaft auf Elektro zu setzen.

Pollatscheks Kanon: 1984
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Pollatscheks Kanon: Kein Roman ist relevanter als Orwells "1984"

Das beste was einem Science-Fiction-Roman passieren kann, ist, dass Menschen Jahrzehnte später feststellen, dass genau dieser Science-Fiction-Roman ihre Gegenwart akkurat vorhergesagt hat. Denn dann wird der Roman weiterhin gelesen und Leute sagen so Sachen wie "Gerade jetzt muss man diesen Roman lesen" oder "Nie war ein Roman relevanter".

Pollatscheks Kanon - Maya Angelou - Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Pollatscheks Kanon: Maya Angelous wunderschönes Fleischgefängnis

Letztens hat jemand ganz im Ernst und ohne erkennbaren Sarkasmus zu Nele Polatschek folgenden Satz gesagt: "Mein Körper ist ein Tempel." Ich war erstmal sprachlos. Ich glaube, das kommt von dieser Body-Positivity, die gerade im Internet grassiert. Wir sollen jetzt alle unsere Körper lieben. Und dabei ist der Körper ja in Wahrheit der Endgegner.

Nele Pollatscheks Kanon: Vonnegut
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Pollatscheks Kanon: Kurt Vonneguts "Schlachthof 5" - zeitlos wie Gold

In Märchen kommt es vor, dass Figuren aus Stroh Gold spinnen sollen. Meistens klappt das nicht, weil die Figuren Müllerskinder und keine Schriftsteller sind. Denn die ehrenwerteste Aufgabe des Schriftstellers ist eben das: Aus Stroh – um nicht ein anderes Wort mit "Sch" zu bemühen – Gold zu machen. In keinem Buch gelingt das besser als in Kurt Vonneguts "Schlachthof 5".

Nele Pollatschek
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Pollatscheks Kanon: Die Illias, ein blutrünstiges Spektakel

Was die Ilias ausmacht, ist nicht das WAS, sondern das WIE. Sagt Nele Pollatschek. Wer in seinem Leben irgendwie an bürgerliche Halbbildung gekommen ist, kennt die Geschichte vom Trojanischen Krieg. Zumindest hat jeder schon mal was vom Trojanischen Pferd gehört. Genau wie vom fast unverwundaren Achilles, mit seiner Achillesferse. In der Ilias sterben mehr als 250 Männer und natürlich verliert man zwischendurch mal den Überblick. Und doch ist jeder Tod neu und das Töten erschreckend atemberaubend.

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