"Barocke Arien mit Koloratur, aber ohne Schnörkel - das geht", sagt die russische Sopranistin Julia Lezhneva. Die 28-Jährige mit der glasklaren Stimme gilt als Star-Virtuosin des "Originalklangs".

Julia Lezhneva, Sopran
La Voce Strumentale
Violine und Leitung: Dmitry Sinkovsky

Telemann: Concerto grosso per il Sig.r Pisendel B-Dur TWV 51:B1
Porpora: "Come nave in mezzo all'onde" - Arie aus der Oper "Siface"
Graun: "Senza di te, mio bene" - Arie aus der Oper "Coriolano"
Corelli: Concerto grosso B-Dur op. 6 Nr. 11
Händel: "Alla sua gabbia d´oro" und "Brilla nell´alma" - zwei Arien aus der Oper "Alessandro"
Vivaldi: "Zeffiretti, che sussurrate" - Arie aus der Oper "Ercole, sul Termodonte"
Graun: "No, no, di Libia fra l’arene" - Arie aus der Oper "Silla"
Vivaldi: Concerto für Violine, Streicher und B.C. d-Moll RV 242
Händel: "Tu del ciel ministro eletto" - Arie aus dem Oratorium "Il Trionfo del Tiempo e del Disinganno"

(Übertragung aus der Basilika von Kloster Eberbach in Eltville am Rhein)

Anschließend:
Das Aris-Quartett bei den Weilburger Schlosskonzerten

Schubert: Streichquartett d-moll D 810 "Der Tod und das Mädchen"
Mozart: Streichquartett B-Dur KV 458 "Jagdquartett"
Bach: Contrapuncti I und II aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080

(Aufnahme vom 24. Juni 2018 aus der Oberen Orangerie)

Sie verströmt eine mitreißende Begeisterung für die Musik, die sie singt, und kombiniert Natürlichkeit mit müheloser Virtuosität und Sachverstand. Schon als Jugendliche hat Julia Lezhneva die barocken Klangwelten für sich entdeckt - ein Vivaldi-Album von Cecilia Bartoli wurde zum Schlüsselerlebnis: "Ich konnte gar nicht glauben, dass das eine menschliche Stimme war - so schnell, so virtuos und frei. Ich war sprachlos". Heute sind es vor allem die Gestaltung der Sprache und der Affekte, die Julia Lezhneva zum Ausgangspunkt ihrer Gesangskunst macht und damit dem Publikum Ohren und Herz öffnet.

In der Basilika von Kloster Eberbach hat Julia Lezhneva das Moskauer Ensemble "La Voce Strumentale" an ihrer Seite, geleitet vom Countertenor und Barockgeiger Dmitry Sinkovsky. Das Multitalent ist heute Abend als Solist in Vivaldis Violinkonzert RV 242 zu erleben.

Eher zufällig hatten sich vor Jahren vier Teenager an der Frankfurter Musikhochschule zum Ensemble zusammengeschlossen. Heute ist das Aris-Quartett eines der erfolgreichsten jungen Streichquartette Deutschlands, das beim ARD-Wettbewerb in München den 2. Preis und mehrere Sonderpreise gewonnen hat.

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